Übersicht der am häufigsten auftretenden Schädlinge:

 

Blattlaus

Schädlinge Blattlaus - Hydropflanzen München

Die befallenen Blätter und Triebe sehen verkrüppelt und gekräuselt aus. Die Blattläuse sind gelb, grün oder schwarz gefärbt, sie sitzen in Kolonien auf der Unterseite der Blätter und besonders gerne an jungen Trieben. Auf den Ausscheidungen der Blattläuse siedeln sich Rußtaupilze (sog. Honigtau) an, wodurch Ihre Pflanzen im Büro zusätzlich verunziert werden. Blattläuse können fast alle Zierpflanzen befallen.

 

Chemische Gegenmaßnahmen
Es können folgende Präparate empfohlen werden:

  • Etisso Pflanzenschutz
  • Gartenspray Parexan

Schädlinge Blattlaus - Hydropflanzen München

Der Einsatz sollte nach einer Woche ein- bis zweimal wiederholt werden.

 

Biologische Gegenmaßnahmen
Bei etwas größeren Pflanzenansammlungen könne Nützlinge eingesetzt werden. Natürliche Feinde sind Gallmücke und Florfiege. Diese können über den Fachhandel bezogen werden.

 

Hersteller:

  • Fa. Neudorff

 

Schildlaus

Schildlaus Büropflanzen

Die Schildlaus ist leicht an ihrem großen schwärzlichen oder braunem Schild zu erkenne, von dem das ganze Tier überzogen ist. Unter den Schildern entwickeln sich aus den dort abgelegten Eiern kleine Läuse, die später abwandern, sich an anderer Stelle festsetzen und ein neues Schild bilden. Es sind 2, 3 oder mehr Generationen im Jahr möglich.

 

Chemische Gegenmaßnahmen
Die Schilde können mit einer 2%igen Schmierseifenlauge (etwa 1 Eßl. auf 1 l Wasser) abgewischt werden.

 

Schildllaus Cochenillenschildlaeuse Büropflanzen

Unterstützt werden sollte die Maßnahme durch 1 bis 3 Behandlungen mit einem der im Handel erhältlichen Präparate wie:

  • Etisso-Pflanzenschutz
  • Spruzit Gartenspray
  • Para Sommer 2 % (20 ml/1 l Wasser)
  • Schädlingsfrei Naturen (20 ml/1 l Wasser)

 

Biologische Gegenmaßnahmen

 

Spinnmilbe

 

Spinnmilbe - Hydropflanzen München

Spinnmilben saugen an den Blattunterseiten und bilden dort zarte Gespinstüberzüge. Die Blätter sehen zunächst weißlich gelb gefleckt aus, später vergilben sie und fallen ab. Es werden vor allem Grünpflanzen, die in zu trockener und warmer Luft stehen, befallen.

Die Spinnmilbe ist grünlich-gelb oder rot gefärbt, sie wird ca. 0,7mm groß. Sie kann während des ganzen Jahres an Zimmerpflanzen auftreten.

 

Chemische Gegenmaßnahmen
Es können folgende Präparate empfohlen werden.

  • Etisso-Pflanzenschutz
  • Gartenspray Parexan
  • Spruzit-Gartenspray

Beim Aufbringen ist darauf zu achten, daß auch die Blattunterseiten gut benetzt werden. Die Bekämpfung sollte nach einer Woche wiederholt werden.

 

Biologische Gegenmaßnahmen
Ein natürlicher Feind der Spinnmilbe ist die Raubmilbe. Dieser Nützling kann im Fachhandel bezogen werden.

 

Hersteller:

  • Neudorff

 

Thripse

Thripse

Saugstellen an den Blattunterseiten, die außerdem mit dunklen Kotflecken verunreinigt sind. Silbrig schimmernde Flecke und Aufhellungen auf den Blättern und Blüten.  Die Blätter sehen  gesprenkelt aus und sterben bei starkem Befall.

Die Tiere sind geflügelnt, gelblich bis braunschwar. Sie und ihre ungeflügelten Larven saugen an den Blattunterseiten. Die Entwicklung vom Ei über Larve bis Insekt dauert ca. 3 bis 4 Wochen.

 

Chemische Gegenmaßnahmen
Beim Ausbringen ist darauf zu achten, daß die Unterseiten der Blätter gut benetzt werden. Die Maßnahme sollte nach einer Woche ein- bis zweimal wiederholt werden.

 

Biologische Gegenmaßnahme
Natürliche Feinde der Thripse sind Raubmilben und Florfliegenlarven. Sie können im Fachhandel bezogen werden. Man kann die Planzen auch mit einer zweiprozentigen Schmierseifenlösung von den Schädlingen befreien.

 

Weisse Fliege

Weisse Fliege

Die Weiße Fliege saugt an den Blättern, welche dadurch vergilben, welken und vertrocknen. Sie produzieren große Mengen Honigtau, auf dem sich  braunschwarze Rußtaupilze ansiedeln.

Diese Insekten sind ca. 2mm lang. Auf den Flügeln und am Körper sind sie mit weißem Wachsstaub bepudert. Sie legen ihre Eier auf den Blattunterseiten der Pflanzen innen ab. Über vier Larvenstadien entwickeln sich nach ca. drei bis vier Wochen die ausgewachsenen Tiere.

 

Chemische Gegenmaßnahmen
Es können folgende Präparate verwendet werden:

  • Spruzit-Gartenspray
  • Blitol Insektenfrei

 

Biologische Gegenmaßnahme
Bei  größeren Pflanzenansammlungen könne  Nützlinge eingesetzt werden. Ein natürlicher Feind ist die Schlupfwespe. Sie kann über den Fachhandel bezogen werden.

 

Hersteller:

  • Fa. Neudorff

Eine weitere Maßnahme kann der Einsatz von beleimten Farbtafeln und Farbstickern (gelb) sein.

 

Wolllaus

Wollaus

Die Wollläuse saugen an verschiedenen Pflanzenteilen. Bei stärkerem Befall verkümmern die Pflanzen allmählich. die Blätter verfärben sich und fallen dann ab. Auf den Ausscheidungen der Schildläuse, dem sog. Honigtau, bilden sich Rußpilze, welche die Pflanze zusätzlich verunzieren.

Die Wollläuse sind in allen Entwicklungsstadien beweglich. Sie bilden meist dichte Kolonien unter einer Art Wollgespinst durch das sie auch relativ gut geschützt sind. Sie sind 3 bis 5mm groß, von ovaler Form und weißgepudert.

 

Chemische  Gegenmaßnahmen
Die Läuse können mit einer 2%igen Schmierseifenlauge (etwa 1 Eßl. auf 1 l Wasser) abgewischt werden. Unterstützt werden sollte die Maßnahme durch 1 bis 3 Behandlungen mit einem der im Handel erhältlichen Präparate wie:

  • Etisso-Pflanzenschutz
  • Spruzit Gartenspray
  • Para Sommer 2 % (20 ml/1 l Wasser)
  • Schädlingsfrei Naturen (20 ml/1 l Wasser)